Windenergie - günstig und umweltfreundlich!

Eine der ältesten Arten der Energienutzung, die Windenergie erlebt nun wieder seine Renaissance. Als Antrieb für Schiffe und für Generatoren stellt die Windenergie eine der umweltfreundlichsten Arten der Energienutzung überhaupt dar. Windmühlen, Segelflieger, Drachenflieger und Kitesurfer nutzen die Kraft des Windes. Selbst Containerschiffe können in Zukunft durch moderne Windsegel über die Meere segeln.
  Aber auch zur umweltfreundlichen Stromerzeugung kann der Wind von Nutzen sein. Der wirtschaftliche Vorteil von Windenergieanlagen für die Betreiber liegt klar auf der Hand: Die Einspeisung ins Stromnetz wird derzeit hoch vergütet. Zur Zeit wird die Einspeisung mit 7,8 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Die Windgeschwindigkeit des Standortes und Kosten für die Anlagen und die Infrastruktur stellen weitere Faktoren bei der Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen dar. Auch beläuft sich die Zeit der energetischen Amortisation auf nur wenige Monate. Zwar wird die Windenergie bis auf weiteres immer nur eine zusätzliche Energiequelle darstellen, doch könnte sie laut Studien der deutschen Energie-Agentur in Zukunft bis zu 25% der Energieversorgung abdecken. Theoretisch können Wirkungsgrade von bis zu 59,3% erreicht werden, wobei in der Praxis allerdings je nach Anlage mit etwas weniger zu rechnen ist. Moderne Windkraftwerke sind inzwischen meist mit dreiblättrigen Rotoren ausgestattet, die zum einen energieeffizienter, zum anderen aber auch mechanisch einfacher zu beherrschen sind. Durch Verstellung des Winkels der
Rotorenblätter kann Einfluss auf die Drehzahl eines Windrades genommen werden. Allgemein wird unterschieden zwischen Auftriebsläufern und Widerstandsläufern, wobei letztere einen geringeren Wirkungsgrad haben. Bisweilen sind Windkraftanlagen mit horizontaler Achse verbreitet, die nach Ermittlung der Windrichtung durch Motoren in die jeweilige Richtung positioniert werden können. Windkraftwerke mit vertikaler Achsenausrichtung sind bereits wieder aus dem Verkehr gezogen, da sie aufgrund hoher Lärmemissionen nachts ausgestellt werden mussten. Neusten Entwicklungen folgend könnten sie aber auch in Zukunft wieder eine gewichtige Rolle bei der Energiegewinnung spielen.